Heimatfilm vs. World Cinema 2

Im "Kinosalon" East of Vienna, South of the Sun stellen etablierte heimische Filmemacher_innen ihre Arbeiten vor und erörtern die vielfältigen Niederschläge der eigenen Migrationsgeschichte in ihrem künstlerischen Schaffen.

Der Wiener Filmemacher Ascan Breuer lädt die heimischen Kolleg_innen Kurdwin Ayub, Miriam Bajtala, Nina Kusturica und Mara Mattuschka ins Schikaneder-Kino, um ihre persönlichen Migrationsgeschichten auf der Leinwand zu präsentieren. Die Erfahrung der Migration ist auch thematischer Ausgangspunkt der anschließenden Gespräche mit den Filmschaffenden im "Kinosalon" East of Vienna, South of the Sun.

Breuer, der selbst aus einer deutsch-indonesisch-chinesischen Familie stammt, spürt im Dialog mit den Filmregisseur_innen den Widersprüchen wie auch Chancen nach, denen sie als Migrant_innen in der Einwanderungsgesellschaft gegenüberstehen – von strukturellen Ausschlüssen bis hin zum Erschaffen neuer identitätspolitischer Spielräume: Wie haben die Filmemacher_innen ihre eigene Migrationsgeschichte erlebt? Welche biografischen, sozioökonomischen und politischen Niederschläge finden sich in ihren Werken? Wie geht man als migrierte_r Künstler_in damit um, nicht "hineinzupassen" oder "dazuzugehören" – anpassen, querstellen oder eigene Wege suchen?

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